Polizeibericht 6. Dezember 2016

Veröffentlicht am 6. Dezember 2016 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Unversperrtes Fahrrad aus Grundstück mitgenommen

HALLSTADT. Aus einem Grundstück in der Ortsstraße „Reitersweg“ nahmen unbekannte Täter in der Zeit von Sonntagnachmittag bis Montagfrüh ein dort unversperrt abgestelltes Fahrrad mit. Das blaue Damenrad der Marke Winora/Weekend hatte einen Wert von ca. 500 Euro. An dem Fahrrad waren am Lenker und am Gepäckträger schwarze Fahrradkörbe angebracht. Wer kann Angaben über den Verbleib des Rades bzw. zum Dieb machen? Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310,  in Verbindung zu setzen.

Deko-Laserlichtanlage von Hecke entwendet

GUNDELSHEIM. Eine Deko-Laserlichtanlage im Wert von 100 Euro entwendeten unbekannte Täter in der Zeit von Samstagnacht bis Sonntagabend. Die Laserlichtanlage war an einer Hecke vor einem Anwesen im Schlehenweg angebracht. Wer kann Angaben über den Verbleib der Anlage bzw. zum Dieb machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310,  entgegen.

Vorfahrtsberechtigten übersehen

BUTTENHEIM. Beim Abbiegen nach links von der Rewestraße in den Gewerbepark übersah am Montagvormittag ein 41-jähriger VW-Fahrer einen vorfahrtsberechtigten 70-jährigen BMW-Fahrer. Bei dem Zusammenstoß entstand an den Fahrzeugen ein Gesamtsachschaden in Höhe von 8.000 Euro. Der BMW-Fahrer und seine Beifahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Gegen Lichtmast gefahren

HARTLANDEN. Gegen einen Lichtmast in der Rothenbühlstraße stieß am Freitag, zwischen 7 und 18 Uhr, ein bislang unbekannter Fahrzeugführer und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. Rot/grüner Farbabrieb konnte am Lichtmast gesichert werden. Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310,  in Verbindung zu setzen.

 

Schleierfahnder nehmen einen international agierenden Einbrecher fest

A70 / OBERHAID. Bei einer Kontrolle durch Schleierfahnder der Bamberger Verkehrspolizei am Donnerstag auf der Autobahn A70 bei Oberhaid, gelang es den Beamten zwei 22 und 25 Jahre alte rumänische Staatsangehörige festzunehmen, die im Verdacht stehen, in der Schweiz Einbrüche begangen zu haben. Einer der beiden befindet nun aufgrund der anschließenden internationalen Zusammenarbeit der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und der Schweizer Ermittlungsbehörden in Auslieferungshaft.

Täter versuchten sich der Beute zu entledigen

Die Beamten der Fahndungsgruppe der Verkehrspolizei stoppten im Rahmen der Schleierfahndung zunächst an der Anschlussstelle Eltmann ein Auto mit Ausfuhrkennzeichen. Die geplante eingehende Kontrolle mussten die Polizisten jedoch vorerst verschieben, nachdem der rumänische Fahrer auf dem dringenden Weg zu einem etwa zwei Kilometer entfernt auf der Autobahn liegengebliebenen Pannenfahrzeug war, um dort Starthilfe zu leisten. Nach der erfolgreichen Hilfe stieg eine zweite Person in das zu überprüfende Fahrzeug ein. Zur gefahrlosen Kontrolle abseits der Autobahn entschlossen sich die Zivilpolizisten den Wagen in Richtung der Anschlussstelle Viereth zu lotsen. Auf dem Weg dorthin warf der neu zugestiegene Beifahrer plötzlich einen Gegenstand aus dem Fenster des Wagens. Wie sich später bei einer Überprüfung herausstellte, handelte es sich dabei um ein kleines Säckchen, das mit Schmuckgegenständen gefüllt war.

International als Einbrecher aktiv

Nach der nun eingehenden Kontrolle beider Insassen stellte sich zudem heraus, dass der 25-jährige Fahrer offensichtlich nach zwei Einbrüchen von der Schweizer Staatsanwaltschaft gesucht wird. Eine weitere Überprüfung durch die Beamten ergab, dass die beiden Männer selbst in Belgien und Luxemburg schon polizeilich in Erscheinung getreten sein sollen. Deshalb wurde das Duo von den Schleierfahndern vorläufig festgenommen. Nach weiteren intensiven Ermittlungen und der internationalen Zusammenarbeit von Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und der Schweizer Staatsanwaltschaft, wurde der Fahrer anschließend aufgrund eines Antrages der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg in Auslieferungshaft genommen und soll in die Schweiz überführt werden. Die Ermittler der Verkehrspolizei wollen nun noch die Herkunft des offensichtlich aus Diebstählen stammenden Schmucks klären.

Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg ist im Auslieferungsverfahren zuständig, wenn ein anderer Staat eine Person im polizeilichen Fahndungssystem zur Auslieferung ausgeschrieben hat.

Foto: Polizei Bayern


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