Gäste aus aller Welt besuchten Kirchschletten, Rattelsdorf und Kleukheim

Veröffentlicht am 21. Mai 2014 von Johannes Michel

Immer wieder stellen Nicholas Chinnappan aus Indien, Moreen Tushabe aus Uganda oder die anderen Teilnehmer Fragen. Andreas Schwab führt sie durch den landwirtschaftlichen Betrieb der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten und erklärt, wie Biolandbau funktioniert. Der Rahmen: Die Weltkonferenz der Internationalen Katholischen Landvolkbewegung (FIMARC), die aktuell in Deutschland stattfindet und Menschen aus aller Herren Länder vereint.

Am 16. Mai eröffnete der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick mit einem Gottesdienst die Weltkonferenz, die in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum feiert. Nach einem Seminar auf dem Volkersberg bei Bad Brückenau besuchen die Teilnehmer verschiedene Regionen in Deutschland, einige von ihnen kamen am 19. Mai auch nach Kleukheim, wo sie die Streuobstwiese der Familie Ebtisch kennen lernen durften, nach Kirschletten zum Biobauernhof der Abtei Maria Frieden und nach Rattelsdorf zu Steinmetz Hubert Frey.

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Wie Biolandwirtschaft funktioniert …

Im Kloster begrüßte Äbtissin Mechthild Thürmer nach dem gemeinsamen Mittagessen die Gäste und lud sie zu einer Führung ein. Im Mittelpunkt stand hier der Biohof, der von Andreas Schwab verwaltet wird. Von den Maschinen bis hin zu Feldern und Tieren erklärte er, vollständig in englischer Sprache, wie eine solche Bewirtschaftung in Deutschland funktioniert und wo die Vorteile zum konventionellen Landbau liegen. Insgesamt umfasst der Betrieb der Abtei rund 120 Hektar land- und forstwirtschaftliche Fläche. Auch die Schafe und Rinder stießen auf großes Interesse.

FIMARC Weltkonferenz Besuchstag 2014
Gruppenbild: Die internationalen und regionalen Teilnehmer mit den Schwestern aus Kirchschletten.

In Rattelsdorf stellte Hubert Frey den Werdegang seines Steinmetzbetriebes vor. Die Harfengruppe des Gesangvereines umrahmte die interessante Begegnung des KLB-Familienkreises vor Ort mit den Gästen aus Ägypten, Indien, Kroatien, Uganda und von den Philippinen. Nach dem Abendessen fuhr sie Landvolkseelsorger Pfarrer Ewald Thoma zur Burg Feuerstein zu weiteren Begegnungen mit den Menschen im Forchheimer Raum. Den Abschluss der Weltkonferenz bildet eine Konferenz der Delegierten sowie die Beteiligung am Katholikentag Ende Mai in Regensburg.

 

Fotos von der Besichtigung der Abtei Maria Frieden finden Sie in unserer Bildergalerie (zum Öffnen einfach ein beliebiges Foto anklicken, zum Beenden der Anzeige das X in der linken Ecke oben wählen).

Fotos: Johannes Michel, Familie Frey

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