Landkreis Bamberg eine der sichersten Regionen Oberfrankens

Im Titelbild: Dienststellenleitung der PI Bamberg-Land (links: Polizeihauptkommissar Oliver Strickroth, stellv. Dienststellenleiter; rechts: Polizeidirektor Alexander Streng, Dienststellenleiter

Der Landkreis Bamberg zählt weiterhin zu den sichersten Regionen Oberfrankens. Die aktuelle Sicherheitsbilanz der Polizei Bamberg-Land für das Jahr 2025 zeigt wieder einmal positive Entwicklungen: Die Kriminalitätsentwicklung ist deutlich rückläufig – noch mehr Tatverdächtige konnten ermittelt werden. Zudem verringerte sich die Anzahl der Verkehrsunfälle erneut. Alles ein Zeichen effektiver Polizeiarbeit.

Vielfältiges Einsatzspektrum der Polizei

Die Polizei Bamberg-Land ist im einwohnerstärksten Landkreis Oberfrankes für die Sicherheit von mehr als 147.000 Einwohnerinnen und Einwohnern verteilt auf 36 Gemeinden verantwortlich. Neben der täglichen Arbeit im Rahmen der Streifen-, Unterstützungs- und Ermittlungstätigkeit, waren die Beamtinnen und Beamten im Jahr 2025 auch bei zahlreichen Veranstaltungen und Versammlungen im Einsatz.

„Im vergangenen Jahr haben wir 336 Veranstaltungen sowie 32 Versammlungen im Landkreis polizeilich betreut. Erfreulicherweise verliefen diese in den meisten Fällen friedlich und ohne Sicherheitsstörungen“, bilanziert Oliver Strickroth, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Bamberg-Land. Die Polizei Bamberg-Land betreut darüber hinaus mit der JVA Ebrach die größte bayerische Jugendvollzugsanstalt. Die Beamtinnen führten in diesem Zusammenhang 347 bayern- und bundesweite Vorführungen zu Gericht durch. Ein besonderer Fokus lag zudem auf der Präventionsarbeit, insbesondere im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit im Rahmen von Geschwindigkeitsüberwachungen auf Landstraßen sowie der Verbesserung der Sicherheit im Radverkehr.

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Entwicklung der Kriminalität: Deutlicher Rückgang der Straftaten, weiterhin niedrige Kriminalitätsbelastung

Die Gesamtzahl der Straftaten ging im Vergleich zum Vorjahr um 17, 1 Prozent auf 3.021 Fälle zurück. Dies stellt einen deutlichen Rückgang und den niedrigsten Stand der letzten fünf Jahre dar. Besonders positiv hervorzuheben ist der deutliche Rückgang von Wohnungseinbruchsdiebstählen um 41, 7 Prozent und der von Fahrraddiebstählen um 47, 4 Prozent. Schwere Diebstähle verringerten sich nochmals um knapp 35 Prozent. Auch die Zahl sogenannter Rohheitsdelikte, zu denen unter anderem Körperverletzungen zählen, sank um 15,4 Prozent unter den Vorjahreswert.

Ein entscheidender Indikator zur Beurteilung der Kriminalitätsbelastung ist die sogenannte Häufigkeitsziffer, die das Verhältnis der Straftaten zur Einwohnerzahl beschreibt. Der Landkreis Bamberg liegt mit einer niedrigen Häufigkeitsziffer von 2.044 an der Spitze in Oberfranken und zählt damit zu den sichersten Regionen Oberfrankens. Insgesamt wurden 1783 Tatverdächtige ermittelt. Der Anteil von Zuwanderern an den Gesamtstraftaten im Landkreis Bamberg ist auf 9,7 Prozent gesunken und in allen Straftatbereichen rückläufig.

„Die objektive Sicherheitslage bei uns im Landkreis ist ausgesprochen gut. Dennoch ist uns bewusst, dass das Sicherheitsgefühl der Menschen auch durch subjektive und persönliche Erfahrungen beeinflusst wird“, stellt Alexander Streng, Leiter der Polizeiinspektion Bamberg-Land fest. „Gerade deshalb wollen wir als Polizei Bamberg-Land ansprechbar sein und durch Präsenz das Vertrauen der Bürger in unsere Polizeiarbeit stärken.“

Weniger Verkehrsunfälle und effektive Verkehrssicherheitsarbeit

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Landkreis Bamberg sank im Jahr 2025 nochmals im Vergleich zum Vorjahr. Die Polizei registrierte 2.479 Unfälle (2024: 2.553). Erfreulich ist auch der erneute Rückgang der Verkehrstoten: Während im Jahr 2024 noch fünf Menschen ihr Leben verloren, waren es 2025 nur noch drei. Demgegenüber stieg die Zahl der Verletzten bei Verkehrsunfällen um fünf Prozent auf 453 (2024: 432) an. Eine leicht positive Entwicklung zeigte sich bei den Verkehrsunfällen die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen verursacht wurden. Eine Reduzierung auf 47 Verkehrsunfälle (2024: 49) die durch alkohol- oder drogenbedingte Fahruntüchtigkeit verursacht wurden sind auch ein Ergebnis der stetigen Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Bamberg-Land. So konnten die Beamtinnen und Beamten 166 fahruntüchtige Personen aus dem Verkehr ziehen, bevor es zu Unfällen kam.

Schwerpunktkontrollen im Bereich Geschwindigkeit, Fahrtüchtigkeit und Radverkehrssicherheit sowie eine zielgerichtete Präventionsarbeit trugen maßgeblich zur positiven Entwicklung der Verkehrssicherheit bei. So war bei den Unfällen mit motorisierten Zweirädern ein leichter Rückgang auf 99 Unfälle (2024: 102) festzustellen. Die Zahl der Fahrrad- und Pedelecunfälle blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 157 gleich. Erfreulicherweise kamen hierbei keine Motorrad- oder Radfahrer zu Tode. Auffällig ist jedoch ein Anstieg von 36 Prozent der Pedelecunfälle während gleichzeitig die Fahrradunfälle zurückgingen. Das zeigt die große Beliebtheit von Pedelecs. Bei nahezu jedem Unfall erlitten Radfahrer Verletzungen. Dabei bleibt festzustellen, dass eine richtige Schutzausrüstung mit Helm und reflektierender Kleidung oftmals Verletzungen verhindert hätte.

Landkreis Bamberg bleibt sicher

Die Entwicklung der Sicherheitsbilanz 2025 zeigt erneut: Der Landkreis Bamberg bleibt eine der sichersten Regionen Oberfrankens. Hierzu trägt die engagierte Arbeit der Polizei sowie das sicherheitsbewusste Verhalten der Bürgerinnen und Bürger maßgeblich bei.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bamberg-Land

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