Was das Kanalnetz leisten kann – und wie sich der ÖPNV verbessern soll

Rund 50 Liter Regen pro Quadratmeter in weniger als einer Stunde, knapp 60 Feuerwehreinsätze und zahlreiche vollgelaufene Keller: Im Gemeinderat wurde ausführlich aufgearbeitet, was am 1. Juli in Kemmern passiert ist. Eine wichtige Entscheidung betrifft den ÖPNV: Die Gemeinde will beim Bedarfsverkehr eine direkte Verbindung nach Breitengüßbach erreichen.

Hochwasser- und Starkregenschutz sowie Trinkwasserbrunnen waren Thema

Nachdem in Breitengüßbach nach einem Starkregen am 1. Juli um die 60 Fälle bekannt wurden, in denen Keller vollgelaufen sind und Straßenzüge überflutet wurden, stattete Bauamtsleiter Markus Schmitt vor dem Ratsgremium jüngst einen Bericht über den Stand des Hochwasserschutzes und des Integralen Konzeptes zum Sturzflut-Risikomanagement auf dem Gemeindegebiet ab.

„Auch die Bürgerinnen und Bürger müssen mit ins Boot, sonst sind das nur schöne Konzepte!“

Am 13. Juni 2024 fand im Rathaus Zapfendorf der Gewässernachbarschaftstag im Landkreis Bamberg statt. Vertreter der Kommunen aus der Region, darunter auch Bürgermeister Michel Senger, sowie Experten aus dem Wasserwirtschaftsamt Kronach und vom Ingenieurbüro Gaul diskutierten intensiv über die zunehmenden Herausforderungen durch Starkregen und Sturzfluten.