Nächste Runde: Auflösung des Ortskulturrings scheitert erneut

Gerade einmal drei Wochen ist die Jahresversammlung des Ortskulturrings in Zapfendorf her. Damals wurde klar: Der Verein ist am Ende, die bisherigen Vorstände machen nicht weiter. Nachdem die Kassenprüfung fehlte, folgte eine Vertagung. Wirkliche Fortschritte waren aber auch beim neuen Termin am 15. Dezember nicht zu verzeichnen. Dafür gab es heiße Diskussionen, zunächst auch Lob – und dann heftige Kritik.

Kassenprüfung verweigert: OKR Zapfendorf musste sich vertagen

Der Vorstand des Ortskulturrings Zapfendorf möchte sein Amt niederlegen. Das durch die Geldunterschlagung des früheren Kassiers Matthias Schneiderbanger verloren gegangene Vertrauen in den Verein und seine „alten“ Funktionäre sei erdrückend, erklärte der Vorsitzende Stefan Kabitz in der gestrigen Jahreshauptversammlung. Trotz der derzeit fehlenden Kompetenzen aufgrund zu laxer Satzungsbestimmungen waren die zahlreich versammelten Mitglieder jedoch einig darüber, dass Zapfendorf den OKR braucht.

Keine Stromtankstelle, kein Vereinsring, drohendes Verkehrschaos

Mit Kommentar!

Die Verkehrssicherheit während der Bahnbaustelle, mögliche weitere Lärmschutzmaßnahmen, ein neues Zimmer für Trauungen und der von Bürgermeister Volker Dittrich propagierte Vereinsring waren einige der Themen im Gemeinderat Zapfendorf am 15. Oktober 2015. Außerdem ging es um die Errichtung einer Ladestation für Elektroautos.

Faschingsvideo im „Treffpunkt“

„Kinder, Familie, Senioren. Das sind die drei wichtigen Aspekte unserer Gesellschaft“, so Stefan Kabitz, Vorsitzender des Ortskulturrings in Zapfendorf (OKR). Für Familie und Kinder wird jedes Jahr in der fünften Jahreszeit der Zapfendorfer Faschingsumzug vom OKR organisiert. Die Senioren im Wohnheim, die ihn nicht live miterleben können, sind per Videoaufzeichnung mit dabei.

Zapfendorfer Ortskulturring: Gerade jetzt zusammenhalten!

„Als ich letztes Mal zum Jüngling kam, saß der Stefan alleine da.“ So begrüßte Zapfendorfs Zweiter Bürgermeister Siegfried Bauer die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung des Ortskulturrings, zu der im zweiten Versuch über 30 Personen in die Gastwirtschaft gekommen waren. Durchgängig wurde die Meinung vertreten: Zapfendorf befindet sich in einer Krise – und nun müssen alle erst recht zusammenhalten.