Was haben Digitalisierung und autonomes Fahren mit dem regionalen Omnibusbahnhof zu tun?

„Mobilität ist Zukunft!“ Unter dieser Überschrift hatte Landrat Johann Kalb zu einem Mobilitätsgipfel des Landkreises nach Baunach eingeladen. Mit Oliver Bertram (WIDESHOT Wien) oder David Akinjise (The New Now GmbH) standen hochkarätigen Referenten zur Verfügung. Die spannten ein spannendes Feld auf von den Erkenntnissen, was das autonome Fahren für unsere Städte der Zukunft bedeuten wird.

Schule Rattelsdorf: Alles läuft nach Plan

Lange wurde diskutiert und geplant, mittlerweile lassen sich die Ergebnisse dieser Planungen gut sehen. Denn wer in Rattelsdorf am Rathaus vorbeischaut, sieht wie das neue Schulgebäude Form annimmt. Daher nahm sich der Marktgemeinderat in der vergangenen Marktgemeinderatssitzung die Zeit, sich über die Fortschritte vor Ort zu informieren und sie sich vor allem selbst bei einer Besichtigung anzusehen. Darüber hinaus ging es in der Sitzung um ein mögliches neues Wohngebiet.

Gemeinwohl vs. Einzelinteressen

Eines ist klar: Nach Abschluss der Bahnbaustelle und wenn die Behelfsbrücke im Süden wieder verschwindet, rollen durch die Ortsmitte von Breitengüßbach wieder bis zu 20.000 Fahrzeuge pro Tag. Eine Entlastung ist seit Jahren geplant, das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) liefert dazu erste Ansätze. Anwohner auf der anderen Seite der Bahn befürchten aber, die Leidtragenden zu sein.

Gastbeitrag: ISEK und Verkehrssituation als unzertrennliche Bausteine

Die Zückshuter Brücke in Breitengüßbach ist offen, Ende 2017 wird dann auch die Behelfsbrücke im Süden von der Bahn zurückgebaut. Somit wird wieder mehr Verkehr durch den Ortskern fließen. Wie lässt sich das künftig steuern? Der Gemeinderat diskutierte darüber schon im November 2016. Bernhard Pfister aus Breitengüßbach äußert sich dazu in einem Gastbeitrag.

„Verkehrsberuhigung“: Breitengüßbach müsste viele Millionen investieren

Im April wurde zuletzt über die Verkehrsbelastung in Breitengüßbach diskutiert – in Auftrag gegeben wurde eine Verkehrszählung. Deren Ergebnisse liegen nur vor und wurden in einer Gemeinderatssitzung präsentiert. Daraus ergeben sich gleich mehrere Handlungsschwerpunkte. Da nicht alles gleichzeitig finanzierbar ist, muss Breitengüßbach eine Prioritätenliste erstellen.

Breitengüßbach: Fluch und Segen der verkehrsgünstigen Lage

Die verkehrsgünstige Lage ist für Breitengüßbach ein Pfund, mit dem die Gemeinde wuchern kann, zugleich aber auch Fluch für viele Anwohner, die besonders im Ortskern unter dem Verkehr leiden. Was könnte die Gemeinde dagegen tun? Eine neue Verkehrsprognose soll bei der Entscheidung helfen. Daneben war die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern Thema im Gemeinderat.

„Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“

„Für eine Stadt dieser Größe ist eine solch große Zahl von anwesenden Bürgern absolut unüblich“, sagte Roland Wölfel von der CIMA Beratung + Management GmbH. „Hallstadt überrascht uns immer wieder.“ Anlass der Bürgerbeteiligung war das Verkehrskonzept für die Innenstadt. Rund 300 Bürger hatten sich im Kulturboden eingefunden – und es gab viele positive, aber auch kritische Stimmen.

Es geht nicht nur um Verkehrsregeln …

In Hallstadt trägt die Verkehrserziehung nunmehr bereits seit gut einem halben Jahrhundert den Namen „Lisowski“. Mit den Filialen in Breitengüßbach und Bamberg expandierte die familiengeführte Fahrschule im vergangenen Jahr und kann damit über die Grenzen Hallstadts hinaus seine Schüler im Verkehrswesen unterrichten. Die Rezeptur des Erfolgs von Inhaber Wolfgang Lisowski ist dabei ganz einfach: Eine junge Mannschaft, langjährige Erfahrung und immer wieder neuen Ideen.

„Welchen Sinn macht eine Einbahnstraße?“

In der Marquard-Roppelt-Straße, also direkt vor dem Baunacher Rathaus, aber auch am Marktplatz und in der Überkumstraße ist das Verkehrs- und Parkaufkommen recht hoch. Nach einem Ortstermin mit der Polizei stand im Stadtrat eine Einbahnstraßenregelung zur Debatte, außerdem die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs. Und: Nach einer knappen Ablehnung im April geht Baunach nun noch eine Kooperation mit Nachbarkommunen ein.

In Sachen Lärmschutz tut sich was

Der Handlungsbedarf für mehr Lebensqualität durch besseren Lärmschutz wurde erkannt: Kemmern, Gundelsheim und Lichteneiche haben Anspruch auf eine nachträgliche Lärmvorsorge an der A73. Dies bestätigte der Präsident der Autobahndirektion Nord, Reinhold Pirner, in einem Schreiben an den Ersten Bürgermeister der Gemeinde Kemmern und stellvertretendem Landrat, Rüdiger Gerst, und die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (CSU).