A73: Auffahrunfall endete tödlich

Veröffentlicht am 18. Mai 2018 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


A73 / ZAPFENDORF, LKR. BAMBERG. Tödliche Verletzungen erlitt am Freitagnachmittag ein 35 Jahre alter Mitfahrer eines Peugeot auf der Autobahn A73, als ein anderer Wagen ungebremst auf den verkehrsbedingt stehenden Peugeot auffuhr. Drei weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Derzeit (Stand: 19.30 Uhr) ist die Autobahn im Bereich der Unfallstelle noch komplett gesperrt.

Gegen 16 Uhr war der 62-jährige Fahrer des Peugeot 206 CC auf der A73 auf Höhe der Anschlussstelle Zapfendorf in Fahrtrichtung Suhl unterwegs. Neben dem 46 Jahre alten Beifahrer saß im Fond des Wagens noch der 35-Jährige. Verkehrsbedingt hatte sich zu dieser Zeit ein Rückstau gebildet. Nach bisherigen Erkenntnissen stand der Peugeot zur Unfallzeit als letztes Fahrzeug am Stauende.

Aus noch ungeklärter Ursache prallte der 54-jährige Fahrer eines Skoda Octavia offenbar ungebremst auf das Heck des Peugeot, der dadurch gegen die Mittelschutzplanke geschoben wurde. Für den 35 Jahre alten, mazedonischen Staatsangehörigen im Fond des Wagens kam jede Hilfe zu spät. Trotz aller ärztlichen Bemühungen erlag er noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer des Peugeot sowie der Beifahrer, beide aus Lichtenfels, wurden bei dem Aufprall schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Männer in ein Krankenhaus. Der 54-jährige Skodafahrer aus Nordrhein-Westfalen erlitt leichte Verletzungen, die in einer Klinik behandelt wurden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle und unterstützte die Beamten der Verkehrspolizei Bamberg bei der Klärung der Unfallursache. Die Autobahnmeisterei Bamberg leitet den Verkehr an der Anschlussstelle Zapfendorf aus. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von zirka 25.000 Euro.

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Polizei Oberfranken. Titelfoto: Polizei Bayern

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