Die erfolgreiche Kirchweih und der sorgenvolle Blick auf die Faschingssaison

Im Titelbild: Die beiden Vorsitzenden (links Manuel Reitberger / rechts Andre Gunreben) auf dem Marktplatz

Nach dem Erhalt des Organisationsauftrages für die St. Kilian-Kirchweih im Jahr 2020 konnte nach zwei Pandemiejahren Mitte August die Veranstaltung in voller Größe aufgezogen werden. Mit zwei Musikerbühnen, Bewirtungsflächen der Gastronomen, den Schaustellern und vielen Rahmenveranstaltungen, wie dem Festumzug oder dem Entenrennen, wurde auf dem frisch sanierten Marktplatz ausgelassen gefeiert.

Vor den Ausfällen durch Corona zog die große Kirchweih in Hallstadt bereits mehrfach um. Nach dem St. Kilian-Platz diente übergangweise der Marktplatz mit Jugendheimgarten und zuletzt der Schulsportplatz als Austragungsort. „Die Kirchweih gehört auf den Marktplatz in Kirchennähe“, so der Vorsitzende Manuel Reitberger und unternahm mit seinen Mitgliedern alles, dies umzusetzen. Nun blickt der Verein jedoch mit vielen Sorgen auf die Faschingssaison.

„Wird das neue Infektionsschutzgesetz in der aktuellen Fassung verabschiedet, wäre die Planung von Indoor-Veranstaltungen schier gefährlich für den Verein“, ergänzt Reitberger mit Blick auf den Winter. Kurzfristige Maßnahmen wie Besuchergrenzen oder Maskenpflicht würden für großen Unmut bei den Gästen sorgen und zeitgleich ein finanzielles Fiasko für den zehnjährigen Verein bedeuten. „Gerade mit Blick auf das Oktoberfest oder in unsere Nachbarländer, sei das zudem schlecht vermittelbar“, begründet der zweite Vorsitzende Andre Gunreben die Planungsunsicherheit.

So legte sich der Verein bereits jetzt fest, die Veranstaltungen im Innenbereich für die Saison 2022/23 auszusetzen, sollte das IfSG in der aktuellen Fassung verabschiedet werden. In diesem Fall liegt der Fokus alleinig auf dem Hallstadter Gaudiwurm am Rosenmontag. Aktuelle Informationen zu den Planungen und Veranstaltungen werden auf der Vereinshomepage www.faschingsverein-hallstadt.de regelmäßig veröffentlicht.

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