Polizeibericht 22. Juli 2013

Veröffentlicht am 22. Juli 2013 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


In Graben gefahren – 2 Verletzte

RATTELSDORF. Zwei leicht verletzte Personen sowie Schaden in Höhe von ca. 10.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagmorgen, gegen 01.20 Uhr ereignete. Offensichtlich aus Unachtsamkeit geriet ein 69-jähriger Opel-Fahrer auf der Bundesstraße von der Fahrbahn ab und fuhr in den  angrenzenden Straßengraben. Sowohl der Fahrer als auch seine 67-jährige Beifahrerin erlitten Verletzungen und mussten durch den Rettungsdienst ins Klinikum Bamberg eingeliefert werden. Das total beschädigte Fahrzeug wurde geborgen.


Auffahrunfall

BREITENGÜSSBACH. Eine leicht verletzte Person sowie Blechschaden von ca. 4.000 Euro entstand bei einem Auffahrunfall am Freitagnachmittag. Zu spät erkannte in der Bamberger Straße eine 18-jährige Autofahrerin, dass der vorausfahrende Ford Fiesta verkehrsbedingt abbremsen musste. Beim Aufprall erlitt ein im Fiesta mitfahrendes 13-jähriges Mädchen leichte Verletzungen.


Rasendes Einbrecherpärchen nach Verfolgung gestellt

A73 / BREITENGÜSSBACH, LKR. BAMBERG / EBENSFELD, LKR. LICHTENFELS. Ein rasendes Einbrecherpärchen ging der oberfränkischen Polizei am Freitagnachmittag ins Netz. Die 32-jährige Rumänin und ihr 40-jähriger Landsmann wurden bei einem Wohnhauseinbruch in Birkach überrascht und sind anschließend geflüchtet. Pech für die Langfinger: bei Breitengüssbach wurde ihr Wagen von der Polizei geblitzt, bevor das Duo kurz darauf dingfest gemacht werden konnte.

Ein von der Schule heimgekehrter Hausbewohner überraschte gegen 12 Uhr die beiden rumänischen Staatsangehörigen in dem Birkacher Wohnhaus. Das Duo hatte bereits sämtliche Räume durchwühlt und ihre Beute zum Abtransport bereit gelegt. Als der Schüler auf die Einbrecher traf, verpasste ihm der rabiate 40-Jährige einen Schlag ins Gesicht und flüchtete mit seiner Begleiterin. Durch Hilferufe gelang es dem 16-Jährigen schließlich einen Postbediensteten auf die beiden Flüchtigen aufmerksam zu machen, die mit einem Audi mit ausländischen Kennzeichen das Weite suchten. Nach einer kurzen Verfolgung mit dem Dienstfahrzeug verlor der couragierte Briefzusteller den Audi an der Autobahn A73 allerdings selbst aus den Augen, während sich bereits alarmierte Polizeistreifen in die großangelegte Fahndung einklinkten. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich an der Suche.

Auf der Autobahn bei Breitengüssbach hatten die rasenden Einbrecher allerdings Pech. Ein Messfahrzeug der Bamberger Verkehrspolizei, das zu diesem Zeitpunkt eine stationäre Geschwindigkeitsmessung auf der Autobahn durchführte, hatte den Audi mit seinen beiden Insassen plötzlich auf dem Schirm. Der Wagen war mit 191 Stundenkilometern bei erlaubten 120 Stundenkilometern durch die Geschwindigkeitsbeschränkung gerauscht. Dank des Beweisfotos konnte der aktuelle Standort der Flüchtigen an die Kollegen weitergegeben und der Audi schließlich von der Besatzung des Polizeihubschraubers lokalisiert werden. An der Anschlussstelle Forchheim-Süd war die Flucht des Pärchens dann zu Ende, als der Wagen von mehreren Streifenbesatzungen angehalten wurde. Die beiden Insassen ließen sich widerstandslos festnehmen und wurden für die weiteren Ermittlungen an die Kriminalpolizei Coburg übergeben. Auf Vorhalt der erdrückenden Beweislast, zeigten sich die Beiden geständig und müssen sich nun wegen räuberischen Diebstahl strafrechtlich verantworten. Auf den Fahrer des Fluchtwagens kommt neben dem Strafverfahren zudem ein Bußgeldverfahren mit mehreren hundert Euro Bußgeld und einem zweimonatigen Fahrverbot hinzu.

Foto: Polizei Bayern


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