Gnadenlos wurde er durch den Ort getrieben…

MIT GROSSER BILDERGALERIE!

Kirchweihtraditionen gibt es viele – und mit dabei sind auch die kuriosesten Geschichten. Würden wir eine Liste dieser Bräuche zusammenstellen, wäre in unserer Region das „Gaßbockrennen“ sicher ganz oben mit dabei. Auf jeden Fall gilt: So was muss man einmal mitgemacht haben! Und so haben wir, als ersten Termin nach unserem kurzen Urlaub, einfach mal in Medlitz vorbeigeschaut.

Am letzten Kirchweihtag steht in Medlitz jedes Jahr ein besonderes Highlight auf dem Programm: Das Gaßbockrennen. Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt: Der Familien-Gaßbock soll verkauft werden, zumindest dann, wenn es nach dem Bauern geht. Seine Frau allerdings ist da ganz anderer Meinung – ohnehin würde der holde Ehemann das Geld nur versaufen. Und so liefern sich Mann und Frau eine wilde Jagd quer durch den Ort. Natürlich ebenso mit dabei: Weiterer Familienanhang, der potenzielle Käufer und, wie sollte es anders ein, der Gaßbock.

Den Zuschauern wird so einiges abverlangt. Wirt Johannes Bauer ist mit einem Zylinder auf dem Kopf unterwegs und „markiert“ jede Frau am Straßenrand mit Asche, der Gaßbock rennt wild durch die Gegend, Kinder werfen mit Wasserbomben. Bei Temperaturen von über 35 Grad waren diese aber eine echte Erholung für die Akteure, und auch das abschließende Bad im Kreuzbach durfte natürlich auch nicht fehlen.


Viele Besucher kamen extra zum Gaßbockrennen nach Medlitz.

Johannes Michel

 

Viele Fotos vom Gaßbockrennen zum Abschluss der Medlitzer Kirchweih 2012 finden Sie in unserer Bildergalerie (zum Öffnen der Galerie einfach auf ein beliebiges Foto klicken, zum Beenden der Anzeige genügt ein Klick auf das geöffnete Bild)…

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