Neues Konzept für das Ebinger Schulhaus

Veröffentlicht am 29. April 2019 von Redaktion

Im Jahr 1966 wurde das Schulgebäude in Ebing eingeweiht. Während der Sanierung und des Teilneubaus der Rattelsdorfer Schule, die nun wieder bezogen werden konnte, waren die Grundschulklassen in den Schulhäusern in Ebing und Mürsbach untergebracht. Aus aktuellem Anlass besichtigte der Marktgemeinderat mit einigen interessierten Zuhörern jetzt das Gebäude.

Die Frage „Abriss oder Sanierung“ werde auch in der Bevölkerung sehr lebhaft diskutiert, sagte Bürgermeister Bruno Kellner zu Beginn. Er sei für alle Optionen offen, versicherte er. Im Zusammenhang mit der Zukunft des Gebäudes stellten sich einige Fragen, darunter wie geht es weiter mit der Bücherei. Seitdem die Pläne für einen Seniorenwohnsitz in Rattelsdorf nicht durchgeführt werden könnten, gebe es die Option, auf diesem Gelände ein derartiges Projekt zu verwirklichen. Kellner wies auf einen Termin der Ebinger Liste mit der Nachbarschaftshilfe „Füreinander an Itz und Main“ hin. Die Psychogerontologin Sabine Wenng von der Koordinationsstelle „Wohnen im Alter“ informiert über unterschiedliche Projekte und eine mögliche Förderung.

Hausmeister Armin Kümmelmann zeigte den Marktgemeinderäten und den Gästen das Gebäude vom Keller bis zum Dach und wies auf Schwachstellen hin, darunter Schäden am Flachdach, die eine komplette Sanierung des Daches erforderlich machen. Die sanitären Einrichtungen müssen dringend erneuert werden. Ersetzt werden müssen ebenfalls die Böden. Der Estrich sei noch in Ordnung. Die erst vor zehn Jahren neu eingebauten Fenster sind in Ordnung. Eine Kältebrücke, so Kümmelmann, sei aber die große Wand aus Glasbausteinen. Funktionsfähig ist die Heizung, eine Gastherme.


1966 wurde die Schule in Ebing eingeweiht.

Beeindruckt waren Gäste und Gremiumsmitglieder von der Größe des Geländes mit 10.000 Quadratmetern. Platz für eine Bebauung wäre vorhanden. Jetzt soll weiter diskutiert werden. „Damit wir mit zwei Angeboten in eine Bürgerversammlung gehen können“, erklärte Kellner.

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Weitere Themen im Gemeinderat am 25. April 2019

Bei der Sitzung im Rathaus im Anschluss an den Ortstermin in Ebing informierte der Bürgermeister, dass am 4. Mai um 13 Uhr ein kleiner Festakt mit kirchlichem Segen im Medizinischen Versorgungszentrum stattfinde. Die Sanierung der Feldkapelle und des Kreuzes in Höfen seien abgeschlossen. Am Sonntag 19. Mai finde hier der offizielle Weiheakt statt. Er berichtete weiter von einem Besuch in der Gemeinde Prügel/Altenkunstadt. Wegen der Kellerproblematik habe man sich dort die gerade stattfindenden Kellerverfüllungen angesehen. Zurzeit kläre Geschäftsleiter Roland Gehring noch die Besitzverhältnisse bei den Rattelsdorfer Kellern ab. Danach müsse das Vorhaben in Angriff genommen werden.

Außerdem gab es Informationen zum Radwegekonzept des Landkreises Bamberg. Beim einzigen Tagesordnungspunkt, der vom Amt für Digitalisierung Breitband und Vermessung beantragten Änderung der Gemeindegrenzen zwischen der Gemeinde Breitengüßbach und dem Markt Rattelsdorf, stimmten die Räte geschlossen zu. Eine Fläche von 0,0264 Hektar wird dabei aus der Gemarkung Unteroberndorf ausgegliedert und in die Gemarkung Ebing eingegliedert.  

Renate Neubecker

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