Seit fünf Jahren gibt es die Baunach-Allianz, ein Zusammenschluss aus elf Kommunen, der die regionale Zusammenarbeit stärken soll. Allianzmanager Felix Henneberger berichtete im Stadtrat in Baunach über die Aktivitäten.
Seit fünf Jahren gibt es die Baunach-Allianz, ein Zusammenschluss aus elf Kommunen, der die regionale Zusammenarbeit stärken soll. Allianzmanager Felix Henneberger berichtete im Stadtrat in Baunach über die Aktivitäten.
Für die Schüler und Schülerinnen der zukünftigen 3. und 4. Klasse der Grundschulen in der Baunach-Allianz gab es eine ganz besondere Überraschung: Die Baunach-Allianz schenkte den Schülern in der Grundschule Baunach, Ebern, Rentweinsdorf, Maroldsweisach, Pfarrweisach, Kirchlauter und Untermerzbach das nachhaltige Hausaufgabenheft „Möhrchenheft“ in der Ausgabe Fair.
Seit 2018 arbeiten elf Städte und Gemeinden aus den drei Landkreisen Bamberg, Coburg und Haßberge als „Baunach-Allianz“ auf interkommunaler Ebene, betreut durch den Umsetzungsbegleiter Felix Henneberger zusammen. Hierzu wurde unter Beteiligung der Bürgermeister, der Kommunen und der Bevölkerung ein ILEK (Integrierte Ländliches Entwicklungskonzept) erarbeitet, welches Stärken und Schwächen der Region analysiert und Potentiale und Projektideen beschreibt.
Auf eine spannende Reise in die Partnergemeinde Maamoura begab sich eine Delegation aus sieben Mitgliedern verschiedener Kommunen der Baunach-Allianz, begleitet von zwei Vertreterinnen der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW).
Nur rund eine Stunde lang dauerte der öffentliche Teil der Baunacher Stadtratssitzung. Behandelt wurden dennoch viele Themen, einige davon werfen ein Licht auf kommende Projekte, insbesondere im Straßenbau.
Das Jahr 2023 wird laut dem EU-Klimawandeldienst Copernicus voraussichtlich das weltweit wärmste je gemessene Jahr. Diese Rekordmeldung macht wieder klar: Der Treibhausgasausstoß muss runter – und zwar so schnell wie möglich.
Eigenverantwortung wird großgeschrieben: 80 Prozent Zuschuss für Kleinprojekte in der Region sind auch im nächsten Jahr wieder möglich.
Die Stadt Ebern, die Baunach-Allianz und die Volkshochschule Landkreis Haßberge laden zu einem Vortrag am 21. März 2023 um 19.00 Uhr und einem Workshop am 24. März 2023 um 18.00 Uhr zum Thema Reichsbürger und Radikalisierung mit Dr. Marius Raab vom Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre der Universität Bamberg in das Betreuungsgebäude der Grundschule Ebern (Am Bahnhof 1, 96106 Ebern) ein.
Welche Grundstücke und Gebäude gehören eigentlich der Gemeinde? Und wie steht es um die Sanierung der Ortsdurchfahrt und um den Wasserzweckverband? Wie sieht übrigens das neue Gemeindelogo aus? Der Gemeinderat Reckendorf hatte sich mit einigen Fragen zu beschäftigen …
„Die Kommunen der Baunach-Allianz erinnern mich an unser Maamoura – klein, ruhig, entspannt und mit freundlichen Menschen“, so die Worte der Bürgermeisterin der zukünftigen tunesischen Partnergemeinde der Baunach-Allianz Abir Elfen. Diese und zahlreiche weitere Gemeinsamkeiten wurden während des Besuchs der tunesischen Delegation in der Baunach-Allianz entdeckt.
Die Baunach-Allianz kann auch für 2023 wieder 100.000 Euro für Kleinprojekte zur Verfügung stellen. In Summe konnten so in den letzten vier Jahren schon 400.000 Euro für Projektträger, welche aktive und eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützen, eingeworben werden.
Eigenverantwortung wird großgeschrieben: Die Baunach-Allianz kann auch für 2022 wieder 100.000 Euro für Kleinprojekte zur Verfügung stellen. Das Regionalbudget soll eine aktive und eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützen. Projekte die die regionale Identität stärken oder die Lebensverhältnisse vor Ort verbessern, können Zuschüsse beantragen.
Nach rund 30 Minuten war der öffentliche Teil der Stadtratssitzung in Baunach schon wieder zu Ende. Interessantes gab es trotzdem – zum Beispiel eine Baumaßnahme mitten in der Stadt (Titelfoto) sowie Infos zum neuen Jugendparlament und zur Baunach-Allianz.
Nach gut drei Jahren Zusammenarbeit im Rahmen der „Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE)“ blickten die Mitgliedskommunen nun auf Ihren Projektumsetzungsstand und legten den Grundstein für die weitere Kooperation. Fachliche Begleitung und finanzielle Unterstützung bietet der Region das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken, welches nach Anerkennung der Zwischenevaluierung nun den Bescheid für die zweite Förderperiode überreichen konnte.