Bürgermeister: Viele Anfragen für Gewerbe-Ansiedlungen

Mit dem Hinweis, dass die Gemeinde nun Eigentümer des „Stolbinger-Areals“ (Hauptstraße 55) sei, eröffnete Bürgermeister Deinlein die jüngste Gemeinderatsitzung. Er habe es am Morgen für 140.000 Euro ersteigert, so dass das Architektenteam jetzt mit Voruntersuchungen weiterarbeiten kann. Was wurde sonst noch im Gemeinderat besprochen?

Hochwasserschutz, Aufenthaltsqualität und das Schulgelände

Großprojekte, die Kemmern schon länger beschäftigen, waren in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Thema. Zunächst ging es um die Verbesserung des Hochwasserschutzes, hier könnten im kommenden Jahr die Bauarbeiten beginnen. Auch zugehörige städtebauliche Maßnahmen wurden diskutiert. Und schließlich wurde die Entwurfsplanung für die Neugestaltung des Schulsportgeländes und der Pausenhofflächen der Grundschule vorgestellt.

Neue und überarbeitete Satzungen im Gemeinderat

Eine Prüfung durch den kommunalen Rechnungsverband hatte gezeigt, dass einige gemeindliche Satzungen in Zapfendorf einer Aktualisierung bedürfen. Konkret geht es um Wasser und Abwasser. Zu Anpassungen bei den Verbrauchsgebühren kommt es vorerst nicht, die Herstellungsgebühren, also für neue Grundstücke oder Gebäudeerweiterungen, steigen zum Teil aber deutlich.

„Unaufgeregter solider Haushalt als Basis für kommende Investitionen.“

Um über zwei Millionen Euro schrumpft das Haushaltsvolumen in Kemmern im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist besonders auf einen deutlich niedrigeren Vermögenshaushalt (Investitionen der Kommune) zurückzuführen. Neue Schulden macht Kemmern vorerst keine, auch in den Folgejahren soll der Haushalt ohne Neuverschuldung auskommen, wie Kämmerer Markus Diller erklärte. Es stellt sich aber die Frage: Wie wird sich die Coronakrise, auch langfristig, auswirken?

Risiko ermitteln, Einwohner und Gebäude schützen

Manchmal fehlt nur ein höherer Randstein … Starkregenereignisse können aufgrund der in kurzer Zeit hohen Niederschlagsmengen enorme Schäden anrichten. Und natürlich besteht auch weiterhin die Gefahr von Hochwassern. Wie die Kommune hier gegenarbeiten kann, wurde in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats in Zapfendorf deutlich. Themen waren auch die Erweiterung eines Betriebsgeländes in Sassendorf und die vielen aktuellen Baustellen.

Protokolle öffentlich, Mitteilungsblatt bald kostenfrei?

In der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause stand die Teilnahme an der Aktion „Essbare Stadt“ zur Diskussion, wie sie die Stadt Baunach derzeit bewirbt. Außerdem ging es um Engstellen in der Bahnhofstraße, die Frage, ob Protokolle öffentlich gemacht werden sollen und um ein mögliches kostenfreies Mitteilungsblatt für alle Haushalte.

Eine Einbeziehungssatzung – und Chancen für „essbares Gerach“?

Weitestgehend gute Nachrichten hatte Bürgermeister Sascha Günther in seinen Kurznachrichten seit der letzten Gemeinderatssitzung notiert: So war das „abgespeckte“ Kirchweihprogramm zufriedenstellend angenommen worden, ließ die Schaustellerfamilie Fischer dem Gemeinderat mit ihrem Dank übermitteln. Sie hatte neben der Süßigkeiten- und Losbude auch ein Karussell auf dem Parkplatz der Laimbachtalhalle aufstellen dürfen.

Zukunft des MUNA-Gebiets: Natur statt Tourismus?

Am Dienstag, 11. August, fand in Breitengüßbach wieder eine Gemeinderatssitzung statt. Unter anderem stand das Projekt rund um die zukünftige Nutzung des MUNA-Gebiets und die Auswertung einer Bürgerbefragung auf der Tagesordnung. Projektleiter Alexander Eberl gab Einblicke in den Fragebogen und informierte über die zukünftigen Schritte.

Juden aus Reckendorf – „The Reckendorfer“: Projekt im Gemeinderat vorgestellt

Im Fokus der letzten Gemeinderatssitzung in Reckendorf stand die Frage nach einer Beteiligung der Gemeinde am Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, welches nächstes Jahr – 2021 – im ganzen Bundesgebiet gefeiert werden soll. Anlässlich dieses Gedenkens, das auf einer schriftlichen Quelle aus dem Jahr 321 n. Chr. in Köln beruht, hat sich dort ein Verein „321“ gegründet, der alle Veranstaltungen und Projekte koordinieren soll.

Breitengüßbachs Motto: Jetzt packen wir es an!

Schon im vergangenen Jahr gab es bei der Haushaltssitzung des Gemeinderats Breitengüßbach den Ausblick: 2020 wird es losgehen. Nun verdoppelt sich der Vermögenshaushalt, der die Investitionen der Gemeinde widerspiegelt. Das bedeutet aber auch: Die Zeit neuer Kreditaufnahmen beginnt – erstmals seit zehn Jahren muss Breitengüßbach wieder Schulden machen. Dafür wird viel passieren …

Alte Scheune: Neue Chance für „Markt“ Zapfendorf?

Ist eine Mobilstation am Bahnhof in Zapfendorf nach wie vor gewünscht, auch wenn die Kosten steigen? Könnte sich in Zapfendorf eine Art Marktscheune etablieren? Und werden die Pachtverträge für landwirtschaftliche Flächen auch ohne Vorgaben an die Nutzung verlängert? Unter anderem mit diesen Fragen hatte sich der Marktgemeinderat in Zapfendorf zu beschäftigen.