Reckendorf setzt städtebauliche Prioritäten, Jugendarbeit kommt gut an

Mit dem Aufsetzen einer Prioritätenliste der zu verwirklichenden Entwicklungsschwerpunkte und Projektideen wurden in der jüngsten Reckendorfer Gemeinderatssitzung die Weichen für die nächsten 20 Jahre gestellt: Die beiden für das hiesige ISEK-Projekt Verantwortlichen, Architektin Christiane Werthmann (Büro Städtebau, Bamberg) sowie Gunter Schramm (Büro Planwerk, Nürnberg), präsentierten drei Plakate mit Projektpunkten innerhalb einer mittleren, hohen und der höchsten Klasse, die nach einem Wertungssystem – Vergabe von drei Punkten – nach Meinung des Gemeindegremiums in Zukunft abgearbeitet werden sollen.

Skaterplatz: Konkrete Pläne kommen bald in den Gemeinderat

Ein Treffpunkt soll entstehen. Nicht nur eine Anlage, auf der sich Kinder und Jugendliche sportlich betätigen können. Aufenthaltsqualität steht dabei im Mittelpunkt. Rene Rennett, Planer für Skaterparks, holte sich zusammen mit Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder direkt bei den Jugendlichen Wünsche ab. Jetzt muss der mögliche Skaterplatz noch durch den Gemeinderat.

Skaterplatz: Was wünschen sich die Jugendlichen?

Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept hat Breitengüßbach lange beschäftigt. Nun geht es um die Umsetzung konkreter Maßnahmen. Auch die Jugendlichen haben da ihre Ideen, und wünschen sich zum Beispiel eine Skaterbahn (im Bild der Skaterplatz in Zapfendorf). Gut wäre ein schnelle Umsetzung, damit die aktuellen Jugendlichen auch noch profitieren können.

Blumige Grüße für die Senioren in Breitengüßbach

Einige Jugendliche haben im Laufe des letzten Jahres durch ihr Engagement bei verschiedenen Veranstaltungen, an denen JAM beteiligt war, eine tolle Summe erwirtschaftet. In welche Zwecke und Gegenstände dieses Geld investiert wird, wird gemeinsam besprochen und überlegt. So kam auch die Idee, wieso nicht anderen auch eine kleine Freude zu machen? Sofort kam das AWO Altenzentrum Breitengüßbach in den Sinn.

Neuer Platz als Teil eines Sportparks?

Fünf Wochen nach der Absichtserklärung, einen Kunstrasenplatz für den SV Zapfendorf zu errichten, wurde im Gemeinderat erneut über die Zukunft der Sportanlage diskutiert. Neue Fördermöglichkeiten könnten hier eine neue Entwicklung erlauben. Außerdem stellte sich Sebastian Pflaum den Räten vor, er ist seit September für die Jugendarbeit zuständig.