Schulen in Baunach und Reckendorf profitieren vom DigitalPakt

Die Gestaltung des digitalen Wandels an den Schulen ist eine der großen Zukunftsaufgaben in der Bildungspolitik. Eine Herausforderung besteht dabei darin, eine zeitgemäße und pädagogisch sinnvolle IT-Ausstattung an den Schulen bereitzustellen.

Zusammen stellen Bund und Freistaat Bayern über fünf Jahre hinweg eine ‚Digitalisierungsmilliarde‘ für die Infrastrukturförderung an Bayerns Schulen bereit und verschaffen den Sachaufwandsträgern so ein hohes Maß an Planungssicherheit. Alle Anstrengungen sind darauf gerichtet, jeder Schülerin und jedem Schüler in Bayern gerecht zu werden. Daher stehen bei der Planung der IT-Ausstattung und dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht immer pädagogische und didaktische Ziele im Zentrum.

Seit 2019 ist das Förderprogramm „digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ (dBIR) nun in Kraft. Hiervon profitieren auch die Schulen in Baunach und Reckendorf. Die Fördergelder werden entsprechend der Schüler- und Klassenzahl einer Schule auf die Kommunen und privaten Träger verteilt.

VG Baunach Gemeinschaftsvorsitzender Tobias Roppelt und Rektor Rudolf Hennemann. Foto: Florian Reich, VG Baunach

Gemeinschaftsvorsitzender Tobias Roppelt zeigt sich begeistert: „Jeder Euro den wir in unser Bildungssystem investieren ist gut angelegtes Geld. Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Schulen in Baunach und Reckendorf nun bestens für die digitale Zukunft ausgestattet sind.“

Anschaffungen im Wert von rund 230.000 Euro konnte die Verwaltungsgemeinschaft Baunach in den vergangenen Wochen tätigen. Der Förderhöchstbetrag hierzu beträgt 189.000 Euro. Insgesamt wurden 100 Chromebooks, PC´s, Monitore und Accesspoints angeschafft. Auch über 20 mobile Smart Boards, welche während und nach dem Umbau der Grund- und Mittelschule Baunach flexibel einsetzbar sind, können sich die Schülerinnen und Schüler freuen.

Rektor Rudi Hennemann dankte der Verwaltung für die beantragten Fördermittel und die gute Zusammenarbeit. „Hiermit können wir nun in vertiefter Form die didaktischen Möglichkeiten des digitalen Raums nutzen, um letztendlich die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken.“

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