Wie sicher bin ich in meinen vier Wänden?

Veröffentlicht am 11. Juli 2018 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Am 28. Juni konnte das Bürgerforum lebenswertes Baunach im Saal des Gasthofes Obleyhof den Kriminalhauptkommissar Helmut Eßel begrüßen, der für den Polizeibezirk Bamberg-Forchheim als Berater tätig ist. Auf sehr anschauliche und unterhaltsame Weise gab er wertvolle Tipps zum Thema Einbruchssicherheit.

Alle drei Minuten findet in Deutschland ein Einbruch statt. Auch wenn er nicht immer gelingt, bleibt ein Gefühl von Angst und und Bedrohung lange Zeit erhalten. Interessant ist, dass im Raum Bamberg-Forchheim die Zahl der Wohnungsseinbrüche von 2016 bis 2017 um 25 Prozent gesunken ist. Die Aufklärungsquote (21 Prozent) ist leicht gestiegen. Am häufigsten finden Einbrüche in der finsteren Jahreszeit statt, wobei 45 Prozent der Einbrüche an mechanischen Sicherungen oder wachsamen Nachbarn scheitern. Am häufigsten versuchte man sich durch Terrassentüren oder Fenster Einlass zu verschaffen, weniger durch Haustüren.

Herr Eßel zeigte vielfältige Möglichkeiten auf, wie man sich vor einem Einbruch im eigenen Haus schützen kann. Angefangen von der Einfriedung des Grundstücks und der Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder, über Türen mit sicheren Schließblechen, Verriegelungen, Schutzbeschlägen, Scharnieren, digitalen Zylindern usw., einbruchshemmenden Fenstern, bis zur Videoüberwachung und Alarmanlagen gibt es für den Hausbesitzer zahlreiche Methoden, Einbrecher abzuhalten.

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Außer den technischen Absicherungen ist jedoch auch das Verhalten des Hausbesitzers wichtig. Geleerter Briefkasten, bei Tag hochgezogene Jalousien, Licht am Abend usw. lassen nicht erkennen, dass man in Urlaub ist.

Eßel hatte viele Fragen der interessierten Teilnehmer zu beantworten, und alle verließen die Veranstaltung mit dem Gefühl, selbst noch einiges tun zu müssen, um vor Einbrechern sicher zu sein.

Bürgerforum lebenswertes Baunach e.V. Titelfoto: Polizei Bayern

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