Polizeibericht 15. Februar 2019

Veröffentlicht am 15. Februar 2019 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Entgegenkommenden übersehen

HALLSTADT. Einen Gesamtsachschaden von ungefähr 28.000 Euro verursachte am Mittwochnachmittag ein 19-jähriger Renaultfahrer. Von Hallstadt kommend übersah er beim Einfahren auf die A70 einen entgegenkommenden Seat eines 73-Jährigen. Bei dem Zusammenstoß drehte sich der Seat und prallte gegen einen verkehrsbedingt stehenden Mercedes. Durch den Aufprall verletzte sich der Verursacher sowie eine 69-jährige Beifahrerin im Seat leicht.

Da kommt einiges zusammen

Hallstadt    Bei der Kontrolle des 50-jährigen Fahrers eines VW im Gewerbegebiet Laubanger wurden durch Schleierfahnder der Verkehrspolizei eindeutige Hinweise auf Drogenkonsum festgestellt. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden zudem geringe Mengen unterschiedlicher Rauschmittel aufgefunden und sichergestellt. Sein Führerschein war ungültig und die Zulassung des VW war außerdem bereits seit 2018 erloschen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt. Auf den 50jährigen kommen nun mehrere Anzeigen zu.

 

Schüler schwer verletzt

AMLINGSTADT. Ohne auf den Verkehr zu achten überquerte am Donnerstagnachmittag ein 7-Jähriger die Amelungenstraße, nachdem er aus dem Schulbus ausgestiegen war. Ein herannahender 20-jähriger Autofahrer, der sich nicht an die Schrittgeschwindigkeit hielt, erfasste den Jungen mit dem linken Außenspiegel. Der Schüler erlitt schwere Verletzungen und musste ins Klinikum gebracht werden. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000  Euro.

Unfall zu spät gemeldet

A 70 / Stettfeld    Weil sie einen Wildunfall, bei dem sie am Mittwoch, kurz nach Mitternacht, beim Ausweichen auch gegen die Mittelschutzplanke gestoßen ist, erst am Abend der Polizei meldete, muss die 28jährige Fahrerin eines Opel nun mit einer Anzeige wegen Unfallflucht rechnen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 1500 Euro.

In Leitplanke gedrängt

A 70 / Memmelsdorf    Als der 30jährige Fahrer eines BMW, auf Höhe des Parkplatzes Giechburgblick, Fahrtrichtung Bamberg, einen Sattelzug überholen wollte, zog dessen 42jähriger Fahrer auf den linken Fahrstreifen um einen vom Parkplatz ausfahrenden Lkw das Einfädeln zu ermöglichen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden lenkte der 30jährige nach links und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Außerdem wurde er im Frontbereich durch den Sattelauflieger gestreift. Der Gesamtschaden wird auf 3500 Euro geschätzt.

Gartenhütte niedergebrannt – Mülltonnen bei Brand zerstört

Bamberg, Memmelsdorf. Ausschließlich Sachschaden entstand bei zwei Bränden, die sich am Donnerstagabend im Bamberger Industriegebiet und in Memmelsdorf ereigneten.

Gegen 20.30 Uhr brach in einer Gartenhütte ein Brand aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Coburger Straße stand die ca. drei auf sechs Meter große Gartenlaube mit angebautem Verschlag bereits im Vollbrand. Da sich der Brandort nur wenige Meter von der Bahnlinie Bamberg – Schweinfurt befand, musste der Eisenbahnverkehr während der Brandbekämpfung kurzzeitig gesperrt werden. Aufgrund der Gesamtumstände konnte Brandstiftung nicht ganz ausgeschlossen werden. Der Kriminaldauerdienst übernahm deshalb die Ermittlungen zur Brandursache. Der Brandschaden beträgt ca. 5.000 Euro.

Eine knappe Stunde später ging bei der Integrierten Leitstelle Bamberg/Forchheim die Mitteilung über den Brand von Mülltonnen im Memmelsdorfer Ortsteil Lichteneiche ein. Die Papiermüllcontainer standen in Gitterboxen vor einem Hochhaus an der Schlesienstraße. Die Feuerwehr löschte den Brand rasch ab. Trotzdem entstand geschätzter Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Darüber hinaus brannte in einem Trockenraum eines benachbarten Anwesens eine Decke, die problemlos abgelöscht werden konnte. Die Flammen sengten bzw. verrußten lediglich zum Trocknen aufgehängte Wäsche. Gebäudeschaden im Keller entstand nicht. Verletzungen erlitt glücklicherweise niemand. Auch hier hat der Kriminaldauerdienst die Ermittlungen übernommen.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bamberg, Tel. 0951/9129-491, oder der Einsatzzentrale Oberfranken, Tel. 0921/506-0, zu melden.

Titelfoto: Polizei Bayern


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