Vier Gemeinderäte und der Bürgermeister wurden bei der letzten Gemeinderatssitzung des „alten“ Gemeinderats verabschiedet. Seit 1. Mai ist nun Ronny Beck, ebenfalls langjähriger Gemeinderat, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde.
Vier Gemeinderäte und der Bürgermeister wurden bei der letzten Gemeinderatssitzung des „alten“ Gemeinderats verabschiedet. Seit 1. Mai ist nun Ronny Beck, ebenfalls langjähriger Gemeinderat, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde.
Ein knappes dreiviertel Jahr ist es her: In der Gemeindeturnhalle in Breitengüßbach wurde der Siegerentwurf zur Neugestaltung der Ortsmitte präsentiert. An gleicher Stelle fand nun eine Gemeinderatssitzung statt, die sich mit einer ersten Weiterentwicklung des Konzepts beschäftigte. Denn mittlerweile wurden einige Details geklärt, unter anderem mit den Anliegern. Und ein ganz anderes Thema: Gebaut werden muss bald auch an der Schulsportanlage.
Neues Baugebiet, neues Feuerwehrauto, der Radweg nach Baunach – die Gemeinde Lauter hat in diesem Jahr einiges vor. Das spiegelt sich auch im Haushalt 2020 wider, fast fünf Millionen Euro werden investiert. Und auch in der Zukunft warten große Maßnahmen, wie etwa die Sanierung der Kläranlage.
„Bei dem Rekordhaushalt für 2020 handelt es sich um 6.666.000 Euro, eine Schnapszahl“, so begann Doris Müller, Kämmerin der VG Baunach, ihren Vorbericht zur aktuellen Haushaltplanung. Den Gesichtern der Gemeinderäte war jedoch anzusehen, dass die Lage noch nie so ernst war. Und auf die Nachfrage von Ralf Gröger (UWG), ob der im Bedarfsfall für dieses Haushaltsjahr vorgesehene Kassenkredit in Höhe von 275.000 Euro ausreichen werde, meinte die Finanzexpertin, dass das Darlehen dringend gebraucht werde: „Die Gemeinde ist zahlungsunfähig“!
Mit dem Aufsetzen einer Prioritätenliste der zu verwirklichenden Entwicklungsschwerpunkte und Projektideen wurden in der jüngsten Reckendorfer Gemeinderatssitzung die Weichen für die nächsten 20 Jahre gestellt: Die beiden für das hiesige ISEK-Projekt Verantwortlichen, Architektin Christiane Werthmann (Büro Städtebau, Bamberg) sowie Gunter Schramm (Büro Planwerk, Nürnberg), präsentierten drei Plakate mit Projektpunkten innerhalb einer mittleren, hohen und der höchsten Klasse, die nach einem Wertungssystem – Vergabe von drei Punkten – nach Meinung des Gemeindegremiums in Zukunft abgearbeitet werden sollen.
Meist unbemerkt verrichten, oft an den Rändern von Städten und Gemeinden, die Kläranlagen ihren Dienst. In den vergangenen Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für den Betrieb verändert – und die Kommunen suchen nach Alternativen zur Ausbringung des Klärschlamms auf den Feldern und wollen den Energieverbrauch reduzieren. In Zapfendorf könnte die Umstellung auf „Faulung“ zu gleich mehreren positiven Effekten führen.
Einen Rück- beziehungsweise Einblick in die offene Jugendarbeit von Gerach gab JAM-Mitarbeiter Christopher Blenk dem Gemeinderat, wobei mit der Abwicklung des Großprojekts „Neuer Jugendtreff“ 2019 ein lang ersehntes Ziel verwirklicht werden konnte.
In den vergangenen Monaten wurden im Markt Zapfendorf viele Bäume kartiert, die die Landschaft prägen und für die Lebensqualität entscheidend sind. Die Ergebnisse wurden nun im Gemeinderat präsentiert. Auf der Tagesordnung stand auch zum wiederholten Male das geplante Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), und Bürgermeister Volker Dittrich hatte keine guten Nachrichten parat.
Im Gemeinderat in Reckendorf verursachte der Tagesordnungspunkt zum Erlass einer Vorkaufssatzung, um von der Hauptstraße einen östlichen Zugang zum „Haus der Kultur“ zu erreichen, viel Irritation. Denn diese Planung wurde dem Gemeinderat von Bürgermeister Manfred Deinlein erstmals in der acht Tage vorher ergangenen Sitzungsladung bekannt gegeben. Auch die Eigentümer der dafür vorgesehenen, west-und nördlich von der „ehemaligen Synagoge“ gelegenen Grundstücke kamen in die Sitzung, um sich über diesen Sachverhalt zu informieren.
Ab dem Jahr 2023 hat die Gemeinde Breitengüßbach umfangreichen Handlungsspielraum, was die Nachnutzung des Muna-Gebiets betrifft. Denn dann läuft eine Veränderungssperre aus, die beim Kauf vom Bund im Jahr 2008 vereinbart wurde. Daher gilt es, sich auf diese Zeit vorzubereiten. Dies soll mit einer Teilfortschreibung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) geschehen. Einen Zwischenstand und erste Möglichkeiten wurden nun im Gemeinderat aufgezeigt. Und auch die Kita-Erweiterung und der Netto-Neubau waren erneut Thema.
Was ist auf Friedhöfen erlaubt und was nicht? Wie kann es gelingen, möglichst viele Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Kommunalwahl am 15. März zu aktivieren? Und bekommt die Kirchenstiftung Kirchschletten einen Zuschuss für die Innensanierung des Gotteshauses? Mit solchen Fragen beschäftigte sich der Zapfendorfer Marktgemeinderat in seiner Sitzung vom 23. Januar 2020.
Zur Zwischenbilanz des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für Reckendorf hatte Bürgermeister Manfred Deinlein (SPD) die Bevölkerung zu einer Sondersitzung eingeladen. Es sollten die „Hotspots“, also „heißen Punkte“, beleuchtet werden, so führte Diplomingenieur Leonhard Valier vom gleichnamigen Büro für Städtebau und Bauleitplanung (Bamberg) in die Thematik ein.
Einen wahren Marathon leistete der Gemeinderat Reckendorf in seiner Dezember-Sitzung. Schon die Informationen des „Kurzberichts“ von Bürgermeister Manfred Deinlein zeigten sich abendfüllend. So erfuhren die Anwesenden unter anderem, dass die Arbeiten am Leichenhaus nun abgeschlossen seien und nur noch ein paar Restarbeiten anstünden.
Mit größter Zufriedenheit und sichtlicher Genugtuung blickte Bürgermeister Gerhard Ellner in der letzten Jahressitzung auf die seit 2014 in Gerach durchgeführten Investitionen zurück: Insgesamt wurden mehr als 2,7 Mio. Euro aufgewendet, um den Ort für das neue Jahrzehnt 2020 auf Vordermann zu bringen.