Der Landkreis Bamberg erhält fast 750.000 Euro aus dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ des Bayerischen Städtebauförderprogramms. Das teilt der Landtagsabgeordnete Holger Dremel mit. Auch Zapfendorf wird berücksichtigt.
Der Landkreis Bamberg erhält fast 750.000 Euro aus dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ des Bayerischen Städtebauförderprogramms. Das teilt der Landtagsabgeordnete Holger Dremel mit. Auch Zapfendorf wird berücksichtigt.
Flexibler, unbürokratischer und ein stärkerer Fokus auf dem Klimaschutz: So präsentiert sich die Städtebauförderung nach ihrer Reform. Davon profitiert auch die Region Bamberg. Darauf weisen die die beiden Landtagsabgeordneten Staatsministerin Melanie Huml (CSU) und Holger Dremel (CSU) hin. Aus den neuen Programmen „Sozialer Zusammenhalt“ und „Lebendige Zentren“ fließen fast 6,5 Millionen Euro in die Region.
Aus den Mitteln des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ 2020 werden auch drei Projekte im Landkreis Bamberg gefördert. Wie der Landtagsabgeordnete Holger Dremel mitteilt, fließen Fördermittel nach Pettstadt, Strullendorf und Zapfendorf.
An sich hätte der „alte Stadtrat“ noch beschließen sollen, dann kam die Coronakrise dazwischen. Und so fand sich der Entwurf des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Stadt Baunach erst jetzt auf der Tagesordnung einer Stadtratssitzung wieder – im neuen Gremium. Die Planer erläuterten noch einmal, was sie in den vergangenen zwei Jahren herausfinden konnten, und wo in Baunach Handlungsschwerpunkte zu erkennen sind.
Rathaus, Kirche, Gastwirtschaft: Die drei Gebäude bilden ein Ensemble in der Ortsmitte von Lauter. Eines aber steht seit Jahren leer – das ehemalige Gasthaus Stern. Nun versucht die Gemeinde, den Leerstand zu beseitigen. Allein ist das nicht zu stemmen, Fördergelder sind nötig. Dafür müsste sich Lauter aber verpflichten, der Innenentwicklung absolute Priorität einzuräumen.
Herbe Enttäuschung stand in den Gesichtern der Reckendorfer Gemeinderäte zu lesen, als die Planung zur Querungshilfe der B279 am südlichen Ortseingang in der jüngsten Sitzung erneut vorgestellt wurde. Ihre Hoffnung auf eine erhöhte verkehrssichere Übergangssituation für Radfahrer, welche aus Richtung Reckenneusig in den Ort einfahren, konnte nicht erfüllt werden. Thema im Gemeinderat war auch die Ausbringung von Klärschlamm auf die Felder.
Manche Themen bleiben für viele Jahre aktuell – und beschäftigen daher immer wieder die Stadt- und Gemeinderäte. In Baunach gehören dazu etwa der innerörtliche Verkehr, die Hölzernen Männer – und auch der Pferdehof. Nachdem der Stadtrat vor bald zwei Jahren einen Flächennutzungsplan geändert hatte, legte der Verein Pferdepartner Franken nun den Bebauungsplan für das neue Areal am Ende des Röderwegs vor.
Wie soll Baunach in zehn, 15 oder 20 Jahren aussehen? Wo besteht der größte Handlungsbedarf? Und wie lässt sich die Stadt noch attraktiver machen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK), das aktuell erstellt wird. Im Stadtrat präsentierten die Stadtplaner dazu ihre Visionen – die durchaus für Diskussionen sorgen werden. Nun muss der Stadtrat die Prioritäten festlegen.
357 Fragebögen kamen zurück, 77 Bürgerinnen und Bürger nahmen zusätzlich online teil. „Im Vergleich mit anderen Kommunen ist das eine überdurchschnittliche Beteiligung“, erläuterte Carmen Sommer dem Baunacher Stadtrat. Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) hatten die Stadtplanungsbüros Planwerk sowie Wittmann, Valier und Partner eine Haushaltsbefragung durchgeführt. Erste Ergebnisse wurden nun vorgestellt.
Ein neues Feuerwehrauto, die Bedarfsmeldung für die Städtebauförderung 2019, das Neubaugebiet Röderweg-Süd und auch die schon seit vielen Jahren diskutierte Mehrzweckhalle: Der Baunacher Stadtrat hatte in seiner Novembersitzung vielfältige Themen zu besprechen. In Sachen Halle soll nun ein Expertengremium gebildet werden, um die Planung voranzutreiben.
350 Teilnehmer verzeichnete das Ferienprogramm der Gemeinde Kemmern in den Sommerferien 2018. Darüber berichtete der Jugendbeauftragte Hans-Dieter Ruß im Gemeinderat. Außerdem ging es im Gremium zuletzt um die Überarbeitung der Vereinsförderung und den Förderbedarf für das Jahr 2019 aus der Städtebauförderung.
Über eine kräftige Finanzspritze darf sich die Region Bamberg freuen. Rund vier Millionen Euro erhalten die Stadt Bamberg, die Stadt Scheßlitz und elf Landkreisgemeinden aus verschiedenen Städtebauförderprogrammen. Das teilt Staatsministerin Melanie Huml (CSU) mit.
Stellen Sie sich vor, eine Kommune plant eine größere (Bau-)Maßnahme. Einfach einen Förderbescheid stellen und ihn genehmigt bekommen reicht aber nicht mehr aus, um auch Geldmittel aus der Städtebauförderung zu erhalten. Eine wichtige Voraussetzung ist außerdem ein ISEK. Was das genau ist und was sich die Baunacher wünschen, zeigte eine Bürgerversammlung.
„Aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ fließen insgesamt 72.000 Euro in grüne Projekte nach Kemmern und Zapfendorf. Ich freue mich, dass dieses neue Programm gleich im ersten Förderjahr gut angenommen wurde und zwei Gemeinden aus dem Landkreis Bamberg profitieren. Mit dieser Unterstützung kann in Zapfendorf und Kemmern mehr erlebbares Grün geschaffen werden“, freut sich Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (Bundeswahlkreis Bamberg-Land, Lichtenfels, Kulmbach) über die Mitteilung zur Zuteilung von Fördergeldern.