Wolfgang Buck: „Fränkisch ist meine Herzenssprache“

Veröffentlicht am 28. November 2018 von Annika Göttmann
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Einmal im Jahr lädt die Gemeindebücherei Zapfendorf zu einer besonderen Veranstaltung ein. Dieses Mal wurde dem Publikum etwas ganz Neues geboten: Im Gegensatz zu den klassischen Leseabenden gab es ein Konzert von Sänger Wolfgang Buck – dieser begeisterte mit seiner sympathischen Art und Liedern im fränkischen Dialekt.

Bereits seit Wochen war das Konzert „Des Gwärch & Des Meer“ von Wolfgang Buck in der Gemeindebücherei ausverkauft. Als Veranstaltungsort wurde daher auch die benachbarte Schulaula gewählt. Hiltrud Porzner freute sich über die positive Resonanz: „Wir haben die Veranstaltung genutzt, um neue Leser auf uns aufmerksam zu machen. Das hat auch ganz gut geklappt“, so die Büchereileiterin. Ein Teil der Einnahmen wird an die Gemeinde Zapfendorf gehen. Diese wird das Geld dann letztendlich wieder in neue Anschaffungen für die Bücherei investieren.

Der Sänger sorgte mit seinen vielfältigen Texten für viel Abwechslung. Mit Liedern über den schmerzhaften Besuch beim Zahnarzt oder die fränkische Redewendung „a weng“ brachte er die Besucher oft zum Lachen. Der Sänger konnte aber auch zum Nachdenken anregen. So behandelten einige Lieder das Gefangen sein im hektischen Alltag oder den Zwang, ständig erreichbar sein zu müssen. Wieder andere Songs gingen um die Sehnsucht nach dem Meer und inneren Frieden.


Die Zuschauer erlebten beim Konzert von Wolfgang Buck eine Achterbahnfahrt der Emotionen.

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Das Album „Des Gwärch & Des Meer“ ist bereits das 12. Album von Buck. Dass alle seine Lieder auf fränkisch sind, liegt aber nicht etwa daran, dass Buck ein Problem mit Hochdeutsch hat: „Ich bin die ersten sechs Jahre meines Lebens fränkisch aufgewachsen. Fränkisch ist einfach meine Herzenssprache“, erklärte der Sänger.

Nach Ende des Konzerts zeigte sich neben dem Publikum auch Bürgermeister Volker Dittrich begeistert: „Ich denke, dass heute Abend wirklich alle Emotionen des Menschen abgedeckt wurden. Ich habe viel gelacht und auch viel nachdenken müssen. Und jetzt bitte ich noch um mindestens eine Zugabe“.

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