Neue und überarbeitete Satzungen im Gemeinderat

Eine Prüfung durch den kommunalen Rechnungsverband hatte gezeigt, dass einige gemeindliche Satzungen in Zapfendorf einer Aktualisierung bedürfen. Konkret geht es um Wasser und Abwasser. Zu Anpassungen bei den Verbrauchsgebühren kommt es vorerst nicht, die Herstellungsgebühren, also für neue Grundstücke oder Gebäudeerweiterungen, steigen zum Teil aber deutlich.

Risiko ermitteln, Einwohner und Gebäude schützen

Manchmal fehlt nur ein höherer Randstein … Starkregenereignisse können aufgrund der in kurzer Zeit hohen Niederschlagsmengen enorme Schäden anrichten. Und natürlich besteht auch weiterhin die Gefahr von Hochwassern. Wie die Kommune hier gegenarbeiten kann, wurde in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats in Zapfendorf deutlich. Themen waren auch die Erweiterung eines Betriebsgeländes in Sassendorf und die vielen aktuellen Baustellen.

Städtebauförderung: Fast 6,5 Millionen Euro für die Region Bamberg

Flexibler, unbürokratischer und ein stärkerer Fokus auf dem Klimaschutz: So präsentiert sich die Städtebauförderung nach ihrer Reform. Davon profitiert auch die Region Bamberg. Darauf weisen die die beiden Landtagsabgeordneten Staatsministerin Melanie Huml (CSU) und Holger Dremel (CSU) hin. Aus den neuen Programmen „Sozialer Zusammenhalt“ und „Lebendige Zentren“ fließen fast 6,5 Millionen Euro in die Region.

Alte Scheune: Neue Chance für „Markt“ Zapfendorf?

Ist eine Mobilstation am Bahnhof in Zapfendorf nach wie vor gewünscht, auch wenn die Kosten steigen? Könnte sich in Zapfendorf eine Art Marktscheune etablieren? Und werden die Pachtverträge für landwirtschaftliche Flächen auch ohne Vorgaben an die Nutzung verlängert? Unter anderem mit diesen Fragen hatte sich der Marktgemeinderat in Zapfendorf zu beschäftigen.

Rekordhaushalt – ohne Luxusinvestitionen

Rund 19 Millionen Euro. Ein Rekordhaushalt. Dass Zapfendorf gerade vielfältige Projekte realisiert, zeigen allein die beiden Großbaustellen im Norden – am Sportplatz und an der Kindertagesstätte St. Christophorus. Im kommenden Jahr kommen dann noch weitere hinzu. Und was ist eigentlich mit dem lange geplanten Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ)?

Aquarena öffnet 2020 nicht mehr

Es war eine emotional geführte Diskussion. Die Marktgemeinderäte beteiligten sich rege, tauschten Argumente aus. Nach zwei Stunden fiel die Entscheidung mit zehn zu neun Stimmen, knapper hätte sie also nicht getroffen werden können: Das Zapfendorfer Freibad Aquarena öffnet in diesem Jahr nicht mehr. In sozialen Netzwerken und auch bei einer Protestaktion vor dem Rathaus zeigt sich: Viele Zapfendorfer sind damit nicht einverstanden.

Fast zwei Drittel der Mitglieder sind neu dabei

Ganz vorne auf der Tagesordnung steht eine Schweigeminute. Zapfendorfs neuer Bürgermeister Michael Senger erinnert an die Zerstörung Zapfendorfs am 1. April 1945, also vor etwas mehr als 75 Jahren. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Gedenkgottesdienst ausfallen – nun kehrt kurz Stille in die Schulturnhalle ein. Dann eröffnet Senger die konstituierende Sitzung des Marktgemeinderates.

Dank Spenden und Engagement vor Ort: Spielplatz wird attraktiver

Was macht Wohnen in einer Gemeinde attraktiv? Neben den Preisen, dem Angebot an Wohnungen und Häusern und der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind es die so genannten weichen Standortfaktoren, die hier eine entscheidende Rolle spielen. Einige davon kann eine Stadt oder Gemeinde direkt beeinflussen. Besonders bei Familien werden die Freizeitmöglichkeiten für Kinder gerne genannt, allen voran: Spielplätze.

Eine energieautarke Kläranlage für Zapfendorf?

Meist unbemerkt verrichten, oft an den Rändern von Städten und Gemeinden, die Kläranlagen ihren Dienst. In den vergangenen Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für den Betrieb verändert – und die Kommunen suchen nach Alternativen zur Ausbringung des Klärschlamms auf den Feldern und wollen den Energieverbrauch reduzieren. In Zapfendorf könnte die Umstellung auf „Faulung“ zu gleich mehreren positiven Effekten führen.

Zugriffsstatistik: Wer konnte punkten?

In den vergangenen Wochen veröffentlichten wir hier bei Nachrichten am Ort Interviews mit allen Bürgermeisterkandidatinnen und -Kandidaten aus unserer Region – aus Baunach, Breitengüßbach, Gerach, Hallstadt, Kemmern, Lauter, Reckendorf und Zapfendorf. Aber wie kamen die Kandidatinnen und Kandidaten an? Wir haben, jeweils zwei Wochen nach der Veröffentlichung, in die Statistik geschaut…