Der Hallstadter Gaudiwurm kommt zwei Monate zu früh

Im Titelbild: Der Hallstadter Gaudiwurm macht es sich derweil allein ohne Zuschauer auf dem neuen Marktplatz bequem

Die Vorstandschaft des zehn Jahre alten Faschingsvereins Hallstadt hat über die Feiertage viel nachgedacht. Seit knapp zwei Jahren wird die Vereinsarbeit durch Infektionsschutzmaßnahmen massiv erschwert, teilweise unmöglich gemacht. Dabei habe der Verein auch während der Pandemie durch innovative Veranstaltungen und Aktivitäten bewiesen, dass diese verantwortungsvoll durchführbar sind.

Aus diesem Grund ist der Verein sehr enttäuscht darüber, dass der Gaudiwurm zum zweiten Jahr in Folge aufgrund anhaltender Einschränkungen ausfallen muss. Unwettermeldungen, Stürme, Schnee und die Baustellen um die Marktplatzumgestaltung konnten das Organisationsteam in den letzten Jahren nicht aufhalten. Da bereits frühzeitig abzusehen war, dass im Februar 2022 noch mit Einschränkungen zu rechnen sei, wurde ein tragfähiges Konzept im Oktober ausgearbeitet und konnte so im November beim zuständigen Ministerium platziert werden. „Wir sind uns im Klaren, dass kulturelle Veranstaltungen beim breiten Aufgabenspektrum in einer Pandemie nicht die höchste Priorität haben, jedoch hätten wir uns zumindest über eine Reaktion gefreut“, zeigt sich der erste Vorsitzende Manuel Reitberger enttäuscht.

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Knapp sechs Wochen vor dem Faschingsumzug ist die Zeit nun abgelaufen und alle zur Durchführung notwendigen Anträge wurden zurückgezogen. Die derzeitige Entwicklung stimmt den Verein jedoch trotzdem positiv, sodass bald mehr Vereinsaktivität und Veranstaltungen möglich sein werden. Nun wird geprüft, welche Punkte einer Faschingssaison unter welchen Bedingungen durchgeführt werden können.

Faschingsverein Hallstadt

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