40 Aktive leisten bei der Freiwilligen Feuerwehr Dörfleins ihren Dienst. Im Feuerwehrhaus allerdings wird es mittlerweile sehr eng: Das Gebäude aus den Jahren 1981 und 1995 hat ein Platzproblem. Nun möchte die Stadt die Situation angehen.
40 Aktive leisten bei der Freiwilligen Feuerwehr Dörfleins ihren Dienst. Im Feuerwehrhaus allerdings wird es mittlerweile sehr eng: Das Gebäude aus den Jahren 1981 und 1995 hat ein Platzproblem. Nun möchte die Stadt die Situation angehen.
Am 24. Juni trafen sich die Gemeinderäte in Gerach wieder zu einer Sitzung. Dabei ging es unter anderem um Mietminderungsanträge von Abteilungen des SV Rot-Weiß Gerach und um die Dorferneuerung. Und auch Mehrkosten für das neue Feuerwehrhaus waren Thema.
Die im Zuge der Dorferneuerung geplanten Maßnahmen waren bereits auf den Parkplatz der Laimbachtalhalle bis zur Bushaltestelle und den Kellereingängen am „Damla“ aufgesprüht und gezeichnet worden, um von deren zukünftigen Dimensionen eine bessere Vorstellung zu erhalten. Bürgermeister Sascha Günther gab im Gemeinderat noch den aktuellen Stand weiter.
Ganz im Zeichen „Haushalt 2021“ stand die Sitzung des Geracher Gemeindegremiums in der Laimbachtal-Halle. Kämmerin Doris Müller erklärte die Zahlen und Ansätze, so dass es kaum Nachfragen von Seiten der Gemeinderäte gab. Die Kalkulation bezog sich auf 972 Einwohner, die Stand Ende Juni 2020 in der Gemeinde lebten.
Wenn der Sitzungssaal, in diesem Fall die neue Schulturnhalle in Zapfendorf, bis auf den letzten Platz besetzt ist, geht es meist um etwas. Um wichtigste lokalpolitische Entscheidungen. Um den Sportverein. Oder die Feuerwehr. Letzteres war diesmal der Fall. Aber auch die Friedhöfe und das Schwimmbad sorgten für eine lange Sitzung.
Ein Leuchtturmprojekt für die gesamte Region. So hatte Stadtplaner Markus Schäfer, der maßgeblich für die Erstellung des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (SEK) in Zapfendorf verantwortlich war, im Jahr 2014 den Bau eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) auf dem Hofmann-Gelände bezeichnet. Ein MVZ gibt es aber immer noch nicht. Kommt nun etwas ganz anderes?
Seit über 50 Jahren ist die Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Reckendorf in Betrieb. Mit der Zeit sind Schäden entstanden, das Gebäude ist längst nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik. Umkleiden, Duschen und Büroräume fehlen ganz. Nun macht sich die Gemeinde auf den Weg, einen Neubau zu errichten.
MIT GROSSER BILDERGALERIE!
Eigentlich war das alles ja ganz anders geplant. Im September sollte ein großes Fest mit Tag der offenen Tür stattfinden, die Hallstadter Feuerwehr wollte den Hallstadtern und allen Interessierten zeigen, wo sie jetzt zu Hause ist. Aber alles kam anders. Nachdem der Umzug schon länger vollzogen ist, bekam das Gebäude jetzt im kleineren Kreis seinen kirchlichen Segen.
Wenn sich der Stadtrat von Hallstadt alljährlich zu seiner Haushaltssitzung trifft, läuft das für gewöhnlich so ab: Kämmerer Markus Pflaum präsentiert die, zumeist überdurchschnittlich guten, Zahlen und die Fraktionen äußern danach ihre Wünsche. Die werden dann in den Haushaltsplan eingearbeitet. Dieses Jahr aber nahm die Sitzung, kurz vor der Beratung der Fraktionsanträge, eine unerwartete Wendung.
„Das ist doch eine schöne Aussichtsplattform,“ hörte man aus Gesprächen der zum Ortstermin geladenen Gemeinderäte heraus, bevor Bürgermeister Sascha Günther die Gemeinderatssitzung an der Baustelle „Feuerwehrhaus“ eröffnete. Doch gerade in diesem, an den Baugrund angeböschten Plateau bestand das Ärgernis, weswegen man sich im Süden von Gerach auf der Anhöhe am Reckendorfer Weg eingefunden hatte.
„Bei dem Rekordhaushalt für 2020 handelt es sich um 6.666.000 Euro, eine Schnapszahl“, so begann Doris Müller, Kämmerin der VG Baunach, ihren Vorbericht zur aktuellen Haushaltplanung. Den Gesichtern der Gemeinderäte war jedoch anzusehen, dass die Lage noch nie so ernst war. Und auf die Nachfrage von Ralf Gröger (UWG), ob der im Bedarfsfall für dieses Haushaltsjahr vorgesehene Kassenkredit in Höhe von 275.000 Euro ausreichen werde, meinte die Finanzexpertin, dass das Darlehen dringend gebraucht werde: „Die Gemeinde ist zahlungsunfähig“!
Normalerweise finden die Sitzungen des Hallstadter Stadtrats im Obergeschoss des Bürgerhauses statt. Diesmal war es anders. Bürgermeister Thomas Söder hatte die Rätinnen und Räte zu einem Ortstermin ins neue Feuerwehrhaus eingeladen. Denn die Bauarbeiten neigen sich dem Ende zu – und die Feuerwehr wird in den kommenden Monaten umziehen. Im Spätsommer soll das Gebäude dann auch eingeweiht werden.
Unter dieser Überschrift hat der Ortsverband Bürgerblock/Freie Wähler Hallstadt die Bürgerinnen und Bürger von Dörfleins und Hallstadt zum Meinungsaustausch zur Feuerwehr in der Mainstraße eingeladen. Zahlreiche Interessierte, auch Mitglieder einiger Vereine, kamen, um sich zu informieren, auch der Vorsitzende des BBL Joachim Nehr und die Bürgervereinsvorsitzende Gertrud Lenglein waren anwesend.
Natürlich wurden in Hallstadt schon immer Brände gelöscht. Bei drohender Gefahr mussten sich die Bürger am Brandort einfinden, Ketten aus Wassereimern wurden gebildet, Handwerker zu bestimmten Diensten wie Einreißarbeiten herangezogen. Eine echte organisierte Feuerwehr gibt es in Hallstadt aber seit jenem Jahr 1869, also seit 150 Jahren. Das wird in diesem Jahr groß gefeiert.