Rad- und Fußwege sowie der Marktplatz spielen die Hauptrolle

Im Oktober 2019 beschloss der Baunacher Stadtrat die Handlungsschwerpunkte für die nächsten Jahrzehnte, die im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) festgehalten werden sollen. Nun ging es darum, die einzelnen Maßnahmen zu gewichten. Am Ende stand ein einstimmiges Ergebnis, auch wenn es vorher Diskussionen die Sitzung prägten.

Muna: Was sich hier einmal entwickeln könnte

Ab dem Jahr 2023 hat die Gemeinde Breitengüßbach umfangreichen Handlungsspielraum, was die Nachnutzung des Muna-Gebiets betrifft. Denn dann läuft eine Veränderungssperre aus, die beim Kauf vom Bund im Jahr 2008 vereinbart wurde. Daher gilt es, sich auf diese Zeit vorzubereiten. Dies soll mit einer Teilfortschreibung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) geschehen. Einen Zwischenstand und erste Möglichkeiten wurden nun im Gemeinderat aufgezeigt. Und auch die Kita-Erweiterung und der Netto-Neubau waren erneut Thema.

Sondersitzung: ISEK setzt Meilensteine für die Zukunft Reckendorfs

Zur Zwischenbilanz des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für Reckendorf hatte Bürgermeister Manfred Deinlein (SPD) die Bevölkerung zu einer Sondersitzung eingeladen. Es sollten die „Hotspots“, also „heißen Punkte“, beleuchtet werden, so führte Diplomingenieur Leonhard Valier vom gleichnamigen Büro für Städtebau und Bauleitplanung (Bamberg) in die Thematik ein.

Leerstände beseitigen, Baugebiet erschließen, Projekte fördern

Die Gemeinde Breitengüßbach steigt verstärkt ins Leerstandsmanagement ein. Durch großzügige Fördergelder sollen Immobilienbesitzer dabei unterstützt werden, Leerstände im Kernbereich des Ortes zu beseitigen. Ebenso war ein Projektfonds Thema, der die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken soll. In einem weiteren Tagesordnungspunkt der Gemeinderatssitzung stellte sich der neue Schulleiter der Grund- und Mittelschule vor.

Marktplatz, Verkehr, Lebensqualität: Visionen für Baunach

Wie soll Baunach in zehn, 15 oder 20 Jahren aussehen? Wo besteht der größte Handlungsbedarf? Und wie lässt sich die Stadt noch attraktiver machen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK), das aktuell erstellt wird. Im Stadtrat präsentierten die Stadtplaner dazu ihre Visionen – die durchaus für Diskussionen sorgen werden. Nun muss der Stadtrat die Prioritäten festlegen.

Parkplatz oder attraktiver Ortskern und Treffpunkt

Der Innenstadtbereich Baunachs vom Rathaus über den Marktplatz und die Überkumstraße ist das Herz der Stadt Baunach. Hier bündeln sich zahlreiche Funktionen, hier bündelt sich aber auch der Verkehr. Im Rahmen des ISEK-Prozesses (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept), den die Stadt gerade in Begleitung fachkundiger Planer durchläuft, wurde dieses Thema bereits in einem ersten Planungsgespräch am 21. Mai 2019 aufgegriffen und diskutiert. Darauf aufbauend findet ein zweites Planungsgespräch am 9. September 2019 ab 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Wir sind für Sie vor Ort – direkt auf dem Baunacher Marktplatz!

Grün, aufgelockert, hochwertig: Breitengüßbachs neue Mitte

Im kommenden Jahr werden aller Voraussicht nach die Bagger anrollen – und Breitengüßbach wird damit an seinem zentralen Ort, rund um Rathaus, Kirche und Festplatz, ein neues Gesicht erhalten. Wie das aussehen könnte, hat sich nun konkretisiert. Ein Planungsbüro aus Berlin wurde beim „Städtebaulich-freiraumplanerischen Ideen- und Realisierungswettbewerb“ zum Sieger gekürt. Dank schneller ICE-Strecke waren die Sieger auch gleich zur Präsentation gekommen.

Gestaltung Stadtgraben: Welche Wünsche und Bedarfe bestehen für die Zukunft?

Die Stadtentwicklung in Baunach beschäftigt sich mit verschiedenen Themen, Straßen und Plätzen in Baunach – so steht auch der Bereich um die Straße „Am Stadtgraben“ im Interesse einer zukünftigen Entwicklung. Der historische Platz, an dem früher ein Stadttor stand und in direkter Nähe zur Baunach noch heute Teile der Stadtmauer zu finden sind, bietet Potenzial für eine Neugestaltung.

Neuer Seniorenbeauftragter für Reckendorf

Nachdem die bisherige Reckendorfer Seniorenbeauftragte Antonie Brand vor kurzem verstorben ist, galt es in der jüngsten Gemeinderatsitzung, dieses Ehrenamt neu zu besetzen. Bürgermeister Manfred Deinlein wies darauf hin, dass der Dritte Bürgermeister Hubert Rottmann (WBFW) erklärt habe, in der neuen Wahlperiode nicht mehr für den Gemeinderat zu kandidieren, jedoch könne sich dieser vorstellen, sich um „die Anliegen, Interessen und Bedarfe der Senioren innerhalb des Gemeindebereichs“ zu kümmern.

Wo könnten Baunach und Reckendorf noch enger zusammenarbeiten?

Zusammenarbeit ist eine gute Möglichkeit, um Kosten zu senken, mehr Fördergelder vom Staat für wichtige Projekte zu erhalten oder einfach effizienter zu werden. Baunach und Reckendorf haben das erkannt, im Ideenworkshop „Baunach und Reckendorf – interkommunal“ im Rahmen des Integrierten Städebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) wurden nun viele Ideen gesammelt. Wo liegen die Chancen?