Weihnachtsmarkt künftig an zwei Tagen

Veröffentlicht am 14. September 2016 von Johannes Michel

Baunach hat einen wundervollen Marktplatz, das Ambiente beim jährlichen Weihnachtsmarkt ist kaum zu übertreffen. Dennoch gibt es Verbesserungsmöglichkeiten – und die Stadt hat nun erste Schritte auf den Weg gebracht. Außerdem wurde über ein Konzept für einen weiteren Archivraum im Rathaus diskutiert, 120 laufende Meter Akten könnten dort Platz finden.

Immer am zweiten Adventswochenende findet der Baunacher Weihnachtsmarkt statt. Erstmals wird er in diesem Jahr nicht nur am Sonntag geöffnet haben, sondern zusätzlich schon am Samstagnachmittag und -Abend. Das beschloss der Stadtrat in der Sitzung vom 13. September 2016. Der Markt soll sich über den Marktplatz und die angrenzenden Straßen (Marquard-Roppelt-Straße, Zentweg, Überkumstraße, Zur Alten Brauerei) sowie über den Schlossplatz erstrecken. In den Folgejahren, wenn der Umbau der Pfarrkirche abgeschlossen ist, könnte zudem der Kirchplatz hinzukommen.

Angeboten werden sollen Weihnachtsartikel aller Art, Bastelsachen, Blumen, Kunsthandwerk, Spielwaren, Holzarbeiten sowie Speisen und Getränke. „Ramschartikel und Klamotten haben auf dem Weihnachtsmarkt nichts zu suchen“, so Bürgermeister Ekkehard Hojer. Damit der einstimmige Beschluss des Stadtrats auch wirksam wird, müssen nun noch einige Behörden angehört werden. Neu wird in 2016 auch sein, dass auf dem Marktplatz fast ausschließlich Holzbuden zum Einsatz kommen. Die zehn angemieteten sind bereits vergeben.

Weihnachtsmarkt Baunach 2015 (2)
Der Weihnachtsmarkt wird sich in 2016 über zwei Tage erstrecken. Unser Bild zeigt den Marktplatz im vergangenen Jahr.

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Neuer Archivraum im ehemaligen Bauhof

Akten brauchen Platz, und die Archivkapazitäten im Baunacher Rathaus sind nahezu erschöpft. Daher denkt die Stadt über den Einbau eines weiteren Archivs in den Bereich des früheren Bauhofs im Erdgeschoss nach. Dadurch würde zwar ein Garagenparkplatz wegfallen, dafür könnten rund 120 Meter Akten untergebracht werden. Das Konzept dazu stellte Architekt Gerhard Schlereth dem Stadtrat vor. Der Raum würde etwa 20 Quadratmeter umfassen und mit Lagerregalen sowie einem Tisch ausgestattet sein. Um einen Feuchtigkeitsschutz zu ermöglichen, müsse der Estrich ausgetauscht werden, die Glasbausteine würden verschwinden. Somit wäre der Raum fensterlos, was aber für ein Aktenlager aber kein Problem darstelle. Inklusive dem Einbau einer Heizung entstünden Kosten von rund 20.000 Euro, die über eine Erhöhung der Rathausmiete an die Verwaltungsgemeinschaft (VG) umgelegt werden könnte. Für die Einrichtung, so Bürgermeister Hojer, zeige sich die VG finanziell verantwortlich.

Der Stadtrat beschloss einstimmig, das Konzept so auf den Weg zu bringen. Allerdings steht noch die genaue Prüfung der Statik aus. Endgültig verabschiedet werden muss die Planung dann in der nächsten Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft Baunach.

Kunstrasenspielfeld fertig

In seinem Kurzbericht informierte Bürgermeister Hojer über den Stand in Sachen Kunstrasenspielfeld am Sportplatz des 1. FC Baunach. Das Spielfeld sei bereits teilweise abgenommen, am 14. September finde ab 17.30 Uhr das erste Spiel auf dem Kunstrasen statt. In einem weiteren Tagesordnungspunkt trat die Stadt für 4.000 Euro eine Fläche von rund 3.000 Quadratmeter an das Staatliche Bauamt Bamberg ab – sie wird als Ausgleichsfläche im Rahmen der Sanierung der Brücken südlich von Baunach benötigt.

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