In Zapfendorf entsteht eine „Grüne Mitte“

Am 5. November, einem verregneten Freitag, versammelten sich etwa 25 Mitglieder und Freunde des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) – darunter erfreulich viele Kinder – zur Pflanzaktion auf der Wiese hinter der Marktscheune. Nach einem von Claudia Kühnel vom Kreisverband entwickelten Konzept wurden über 100 ökologische wertvolle Sträucher und Obstbäume, darunter allein 40 Haselnussbüsche, entlang der Lärmschutzwand der Eisenbahn und der Grundstücksgrenze ausgebracht.

Mit der Aktion beteiligt sich der Verein am Wettbewerb „Die Vielfaltsmacher“ unter dem Motto „Zapfendorf wird essbar“. Auf dem ca. 3.000 Quadratmeter großen Areal in der Dorfmitte soll zusammen mit der daneben liegenden Marktscheune ein Treffpunkt für die Bürger und ein ökologisches Vorzeigeobjekt für die Gemeinde entstehen.

Bei der Aktion waren auch viele Kinder dabei.

Bürgermeister Senger, Dritter von links, pflanzte ebenfalls mit.

Die Vorsitzende des OGV, Klara Ott, konnte bei der Aktion auch Bürgermeister Michael Senger begrüßen, der es sich nicht nehmen ließ, einen Baum selbst zu pflanzen. Hierbei wurde von Seiten des Vereins auch der Wunsch auf einen möglichst zeitnahen Umbau der Marktscheune als Anlaufstelle für den Vertrieb von regionalen Produkten geäußert, wofür bereits Zuschüsse bewilligt wurden. Bürgermeister Senger versprach dem Verein hierbei seine Unterstützung.

Alle Helfer wurden für die Pflanzaktion bei widrigen Verhältnissen mit einem kleinen Imbiss belohnt.

Blick ins Grundstück neben der Scheune.

Rolf Bayer

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